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Mach's dir selbst! - Geocaching Angel

Hey lieber Geocaching-Freund, 

 

unser Ziel ist es, dich beim Lesen unserer Beiträge und Anschauen unserer Videos zu motivieren selbst rauszugehen und Abenteuer zu erleben. Dabei wollen wir betonen, dass man nicht immer viel Geld dafür ausgeben muss und man fast alles auf seine eigene Art regeln kann. 

 

Geocaching ist dafür ein perfektes Beispiel, denn im Grunde brauchst du dafür gar nichts ausser einen Stift und dich selbst. Manchmal benötigt man jedoch eine ECA (Erweiterte Cacherausrüstung), die dann auch schon mal gutes Geld kosten kann. Darüber hinaus schleppt man auf diese Weise nur noch mehr Gewicht mit sich rum. Beispiele hierfür sind Dinge wie Magnetstangen, ausklappbare Spiegel, Angeln, Boote, Kletter- oder Tauchausrüstung. 

 

Da wir wirklich immer zu Fuß unterwegs sind, wenn wir Geocachen, haben wir außer einem kleinen Magneten und Gartendraht keine weitere Ausrüstung dabei. Aber wie schaffen wir es so zum Beispiel einen Cache zu holen, der 10 Meter oben in einem Baum hängt? Und genau das ist auch unser erstes Thema heute: die DIY Angel. 

 

Anfangs haben wir alle Angel- Caches einfach ausgelassen, da wir keine Lust hatten Geld für zusätzliche Last in Form einer Angel auszugeben bis wir bei einem Powertrail einen letzten Cache nicht holen konnten, weil wir keine Ausrüstung haben. Wir haben uns so sehr geärgert, dass das der einzige Punkt auf der Karte ist, der kein Smiley bekommt, dass wir uns einen langen Stock gesucht haben, um den Cache mit Mühe und Not gemeinsam runter zu balancieren. Auch wenn es lange gedauert hat, hat es geklappt! 

 

Da wir für das Aufhängen des Caches aber noch länger gebraucht haben, haben wir entschlossen uns demnächste vorzubereiten, ohne noch mehr Gewicht bei unseren Wanderungen mitnehmen zu müssen. 

 

 

Was brauchst du für eine DIY Angel? 

 

Kurz gesagt: Holz, Draht und Geduld! Wobei Letzteres wahrscheinlich am Wichtigsten ist. 

 

Zuerst brauchst du einen langen Stock. Die Länge variiert natürlich je nach Höhe des Geocaches. Zusätzlich solltest du darauf achten, dass je länger dein Ast ist, desto breiter muss auch der Durchmesser davon sein, da du sonst keine Kontrolle beim anheben haben wirst. Wenn du allerdings alleine unterwegs bist, sollte der Ast lediglich so schwer sein, dass du ihn auch mit ausgestreckten Armen noch heben und balancieren kannst. 

Bitte verwende dafür ausschließlich Totholz, darüber hinaus ist das eigentlich auch das einzige Holz, welches leicht genug ist, auch länger hochhalten zu können.  

 

Im Idealfall hat das Holz am Ende eine Gabelung, womit du den Cache gut einhaken kannst. Solltest du so einen Ast nicht finden können, so kommt jetzt das Draht ins Spiel. 

 

 

 

Mit dem Draht kannst du dir dann einen Haken formen, den du dann an der Spitze festmachen kannst. Somit kannst du den Cache besser packen und er rutscht dir nicht vom Ast. 

 Wir empfehlen dir hierbei nicht mit dem Draht zu sparen und alles ordentlich fest zu wickeln, da sich sonst die Konstruktion lösen und möglicherweise danach verschwinden kann, wenn es runterfällt. Wir sprechen da aus Erfahrung… 

That’s it! Wenn du selbst noch nie daran gedacht hast, dir dein Equipment selbst zu bauen, dann hoffen wir dich mit diesem Beitrag inspirieren zu können. Denn es muss nicht immer alles Geld kosten und die Freude, die man erfährt, wenn man Dinge wirklich selbst baut (und es auch noch funktioniert), kann einem keiner nehmen. 

 

Viel Spaß mit deiner DIY Angel! Erzähle uns gerne mehr über deine Erfahrungen, damit wir gegenseitig voneinander lernen können. 

 

Übrigens: In unserem aktuellen Video auf Youtube haben wir wieder etwas MacGyver artiges gebaut, für mehr klick hier.  

 

Happy fishing, 

 

Rikkert & Nadine

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