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Campingplatz, Freistehen oder Stellplatz?

Hey, lieber Reisefreund!

 

Heute wollen wir dir drei Arten von Stellplätzen vorstellen, denn Camping ist nicht gleich Camping! Jeder Camper hat seine eigene Art zu Reisen und mit diesem Beitrag helfen wir dir dabei, herauszufinden, was für dich das Beste ist!

Freistehen

 

Freistehen bedeutet im Grunde, dass man irgendwo mit seinem Camper frei in der Natur steht. Das können Wiesen, Felder, Strände, aber auch Wanderparkplätze oder Seitenstreifen sein. Bei dieser Form des „Campings“ ist man also meist sehr naturnah, muss dafür jedoch (meist) auf öffentliche Einrichtungen, wie Toiletten, Strom- und Wasseranschluss verzichten. 

 

Dafür sind die Plätze fast immer kostenlos, da es sich entweder um Tagesparkplätze oder keine angelegten Parkplätze handelt.

 

Diese Form des Übernachten ist gesetzlich nur zur „Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit“ erlaubt und somit solltest du dich gerade auf einem öffentlichen Parkplatz bedeckt halten. Lasse die Campingstühle dabei einfach im Camper und sei jederzeit bereit sofort wieder loszufahren. Gerade für größere Camper in denen man sich unauffällig im Inneren aufhalten kann und ggf. eine Toilette und Strom (z.B. durch Solarpanele)  mit an Board ist, ist diese Art zu Campen ideal. Beim Freistehen fernab der Zivilisation kann man es sich dann auch etwas gemütlicher machen. 

 

Obwohl unsere freeda ein Micro Camper ist und somit nicht unbedingt zu den eben beschriebenen passt, wählen wir oft diese Reiseart, denn wir lieben die Unabhängigkeit und die Freiheit überall übernachten zu können, wo es uns hinzieht. Natürlich beachten wir dabei einige Dinge, um nicht aufzufallen, weswegen wir bisher auch noch nie Probleme hatten.

 

 

 

Eine prima Möglichkeit nach Stellpläzen zum Freistehen zu suchen, ist die kostenlose App „Park4Night“, die wir regelmäßig nutzen, wenn uns nicht von selbst ein Stellplatz ins Auge fällt.

Der Wohnmobilstellplatz

 

Ein Wohnmobilstellplatz ist ein kostenpflichtiger Parkplatz, der dafür jedoch über öffentliche Einrichtungen und Installationen wie Toiletten, Duschen, Zu-und Abwasser-, sowie oft auch Stromanschlüsse bietet. Diese Plätze bieten also im Grunde alles, was man für einen Campingtrip, besonders in der Micro Version, benötigt. Jedoch herrscht hier meist eine Parkplatzatmosphäre und Naturverbundene kommen bei dieser Reiseart nicht unbedingt auf ihre Kosten Doch vor Allem beim Besuch von Großstädten oder Urlaubsgebieten bieten die Wohnmobilstellplätze oft eine günstigere Alternative zu überfüllten Campingplätzen und Hotels. 

 

Hier kann man auch ohne Probleme seine Campingmöbel auspacken und es sich gemütlich machen. Preislich liegen Wohnmobilstellplätze pro Mobil und zwei Personen im Schnitt bei ca. 6-20 € pro Nacht. Es gibt jedoch auch einige kostenlose Wohnmobilstellplätze, welche wir ebenfalls über die App Park4Night finden. 

 

Im Normalfall sind hier lediglich Wohnmobile und Camper-Vans gestattet, aber wir wurden noch nie nach Hause geschickt. 

 

 

Der Campingplatz

 

 

Diese Camping-Art wird den meisten sicherlich bekannt sein und daher ist eine ausführliche Beschreibung hier nicht nötig. Die wesentlichen Unterschiede zu den beiden vorherigen Formen jedoch sind ganz klar: Besonders Wohnwagen & Zeltfreunde kommen hier auf ihre Kosten. Desweiteren bieten Campingplätze Schutz vor Diebstählen oder Einbrüchen, weswegen man seine Möbel auch ohne Probleme unbewacht auf seinem Stellplatz stehen lassen, wenn beispielsweise die nächste Wanderung ruft. Desweiteren gibt es hier oft abgesteckte Plätze, sodass ein gewisser Mindestabstand gegeben ist. Auf dem Platz findet man häufig dann auch Restaurants, Kioske und auch Freizeitangebote (Schwimmen, Bootsverleih, Kinderspielplatz). Der Preis liegt dabei erfahrungsgemäß meist zwischen 7-15 € pro Nacht.

Landvergnügen

 

Ein Mix aus Stellplatz und Campingplatz, meist jedoch noch viel naturbelassener. Landvergnügen ist eine Firma, die jährlich ein Buch inklusive Vignette verkauft, mit der man auf allen teilnehmenden Bauernhöfen kostenlos übernachten kann. Eine kleine Bedingung gibt es jedoch noch, die auch erst der Grund für das System „Landvergnügen“ ist. Die Bauern wünschen sich mehr Kunden für ihre Hofläden und so sorgen übernachtende Camper wieder für mehr Umsatz und das Überleben dieser schönen Bauernhöfe.

 

Und weißt du nun, welche Camping-Art deine Liebste ist? Wir hoffen dir einen guten Einblick gegeben zu haben, sodass du genau weißt, wo und wie du auf deiner nächsten Reise mit dem Camper übernachten willst. Erzähle uns gerne davon und schreibe uns einen Kommentar! Wir freuen uns darauf.

 

Und jetzt ab nach draußen, denn dein Abenteuer wartet!

 

 

 

Nadine & Rikkert 

 

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