· 

Süßes oder Saures? Tipps für ein etwas anderes Halloween

Gerade als Kind freut man sich ja total auf Halloween, denn man kann sich verkleiden und kostenlos Süßigkeiten einsammeln. 

Aber auch als Erwachsener kann Halloween zu einem ganz besonderen Erlebnis werden. Daher wollen wir dir heute mal ein paar andere Aktivitäten für den Geistertanz vorschlagen. 

 

Eine Nachtwanderung

 

 

Warst du schon mal nachts im Wald? Wenn nicht, dann wird es jetzt (passend zu Halloween) Zeit, dass zu ändern. Ein Spaziergang oder Wanderung nachts durch einen dunkeln Wald ist sehr aufregend, denn auf Grund von Horror-Filmen meiden wir diesen bei Dunkelheit. Es ist aber super spannend, sich seiner Angst zu stellen und entgegen den Sorgen einfachmal loszulaufen. Im Idealfall macht ihr das in einer kleineren Gruppe, dann fühlt man sich deutlich stärker. 

Taschenlampen, ein paar Getränke und Snacks einpacken und dann ab in den Wald. Auch wenn du die Wege nicht verlassen möchtest, bietet es sich an, ein Smartphone oder GPS Gerät als Navigation dabei zu haben, falls man sich dann doch verlaufen hat. 

 

Achte vor dem Besuch auf Warnungen durch das Forstamt und oder die Gemeinde, denn nicht überall kann man nachts problemlos in den Wald. Es warten zwar keine Mörder, aber Wildschweine, denen man lieber nicht begegnen sollte. 

Nachtcaching oder gruselige Caches

 

Einfach so durch den Wald zu spazieren ist ja schon ganz cool und beim ersten Mal wahrscheinlich auch schon Spannung genug. Eine tolle Möglichkeit den Weg viel spannender und ggf. auch gruseliger zu gestalten sind „Nachtcaches“. 

 

Bei dieser Geocaching-Art sucht man meist mit der Taschenlampe oder UV-Lampe nach Reflektoren, denen man auf der Suche nach dem Finale folgen muss. Dazu gibt es dann auch öfters noch kleine Aufgaben, die gelöst werden müssen. Dies wertet eine Nachtwanderung natürlich extrem auf und lenkt vielleicht sogar vor der Angst ab.  Unter diesen „Nachtcaches“ gibt es auch gruselige Varianten, bei denen die Aufgaben zum Beispiel darin bestehen „auf Zombiejagd“  zu gehen oder sich auf die „Suche nach Jack the Ripper“ zu machen. Dort findet man dann auch allerhand schauriges Zeug versteckt, was in der Dunkelheit tolle Überraschungsmomente kreiert.

Ein paar Beispiele dazu findest du hier: Isla de la Munecas , Box des Grauens , Evil Trees , Dexter 1-4  oder Momo UV und NC

 

 

Noch eine Stufe spannender wird es, wenn du statt einer Taschenlampe eine Fackel nutzt. So fühlt sich das ganze noch viel mystischer an, macht das Such aber auch schwieriger.

 

Zurück in die Vergangenheit bei einem Lost Place Besuch

 

Den nächsten Punkt kann man auch tagsüber gut machen und eine gewisse Spannung ist dabei immer vorhanden:  Einen Lost Place besichtigen. 

 

Gerade verlassene Orte wie alte Krankenhäuser, Nervenanstalten und Bunker sind da natürlich für ein gruseliges Erlebnis prädestiniert. Für uns sind verlassene Orte besonders spannend, wenn die Einrichtung noch gut erhalten ist und man somit richtig gut in die Geschichte abtauchen und diese in seinem Kopf rekonstruieren kann.

 

Pass jedoch gut auf dich auf, denn oftmals sind die Gebäude in keinem guten Zustand und somit könnte Einsturzgefahr bestehen. Begibt euch daher immer mindestens zu weit in ein solches Gebäude, denn dort kann so Einiges passieren. Gerade in der Nähe von Großstädten sind Lost Places meistens von Obdachlosen bewohnt und/oder werden von Jugendlichen aufgesucht, um sich dort auszulassen. Bei manchen Geländen muss man ggf. über Zäune klettern oder kleinere Eingangsmöglichkeiten suchen. Und was auch noch gesagt werden muss: Viele Gelände gehören Privatpersonen oder Firmen und auch wenn diese die Gebäude verrotten lassen, macht man sich theoretisch des Hausfriedensbruch strafbar. Uns ist da zwar noch nie etwas passiert, aber das kann sich ja jederzeit ändern. 

 

 

Wenn ihr in einer Gruppe unterwegs seid, könnt ihr auch aus dem Besuch ein Spiel machen. So eine Art „Cluedo“ nur halt in realer Umgebung. Falls dafür die Kreativität fehlt, könnt ihr nach „LPC´s“, also Lost Places Caches suchen. Diese führen einen über mehrere Stationen durch einen Lost Place und erzählen dabei die Geschichte dieses Ortes neu. 

Haus des Grauens

 

Die bezahlte und garantiert angsteinflößende Alternative zu einem Lost Place stellt ein Gruselkabinett oder Horrorhaus dar. Hier läuft man zwar meist auch durch verlassene Häuser, welche jedoch für einen gewissen Zeitraum angemietet und extra schaurig eingerichtet werden. Dort warten dann auch echte Menschen, um dich zu erschrecken. Dies kostest zwar ein paar Euro, ist es aber auch wert. Solche Besuche sind mega intensive Erfahrungen, erfordern jedoch auch einen gewissen Mut und sind nichts für schwache Nerven. 

 

Viele Freizeitparks wie dem EuropaPark oder Heidepark bieten zu Halloween ebenfalls besondere Specials an. Dort kann man sich auf einen toll dekorierten Park mit einigen extra Grusel-Attraktionen freuen. 

 

Ein paar teilnehmende Parks und Halloween-Häuser findest du hier:

 

Horror-Maislabyrinth Kiel , Burg Frankenstein , Privates Halloween-Haus in Lüneburg  oder Halloween im EuropaPark

Wir sind sehr gespannt, wie dein diesjähriges Halloween aussehen wird und ob dir unsere Tipps dazu geholfen haben. Schreib uns gerne mal dazu! 

 

Für uns geht es Halloween zu einem Geocaching-Event, bei welchem wir zusammen in der Gruppe ein Gruselkabinett besuchen und anschließend noch einen gruseligen Nachtcache machen. 

 

Wir wünschen dir eine schaurige Zeit!

 

Nadine & Rikkert

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0