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Strom auf Reisen und beim Mikrocamping

Hey, lieber Reisefreund! 

 

Heute soll es um den Strom im Microcamper gehen, bzw. die verschiedenen Möglichkeiten auf einer Reise seine elektronischen Geräte zu laden.Wohnmobile kennen dieses Problem wahrscheinlich nicht, da sie ja meist über eine zusätzliche Batterie verfügen oder auf Stellplätzen an den Stromsäulen hängen. 

 

Will man jedoch mit seinem Auto oder Microcamper mehrere Tage oder Wochen vereisen, ein paar Tage autark stehen und dann auch noch seine elektronischen Geräte laden, muss man schon ein wenig kreativ werden.

Auf dem Campingplatz

 

Auf einem Camping- oder Wohnmobilstellplatz findet man so gut wie immer Parzellen mit Stromanschlüsse. An diesen Säulen erhält man dann ganz einfach über einen CEE-Stecker Strom. Wir haben uns so einen auch angeschafft, denn sonst bleiben nur noch die Toiletten oder Gemeinschaftsräume bzw. Rezeption zur Auswahl. Dort kann man auch ohne Bezahlung seine Akkus auffüllen, muss dafür allerdings auch das Geräte vor Ort lassen oder selber dabei bleiben.

 

 

Der Strom kostet im Schnitt 50 Cent pro kWh auf einem Camping- oder Stellplatz. Es gibt jedoch auch Strompauschalen, wo man dann meist ca. 2€ pro Tag bezahlt. Das lohnt sich für uns jedoch nie, da wir wirklich nur unsere Handys und Kamerakkus laden müssen.

Öffentliche Steckdosen & Lademöglichkeiten

 

Wenn du lieber in der freien Natur, statt auf einem Campingplatz stehen möchtest und dennoch einen vollen Akku benötigst, bieten sich folgende Möglichkeiten besonders gut an: 

 

Während eines Abendessen im Restaurant, Café oder bei einem Besuch im Schwimmbad können die elektronischen Geräte oder Powerbanks nebenbei geladen werden. Man verbringt die Zeit ja eh an diesem Ort, also warum nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, oder?

Wenn du keine Steckdose entdecken kannst, frag doch einfach lieb nach. Du wirst selten ein Nein hören,  ggf. aber ein paar Cent zahlen. (Ist uns jedoch noch nie passiert) 

 

In Einkaufszentren und Tankstellen gibt es oft Handy-Aufladestationen mit unendlichen Adaptern. Uns fällt da direkt das Klamottengeschäft „Pull&Bear“ ein. Dort gibt es abschließbare und schnelle Aufladestationen.  So kannst du dir auch gerade bei schlechtem Wetter die Beine in einem überdachten Zentrum vertreten und gleichzeitig das Handy laden. 

 

Touristeninformationzentren lassen sicher einen Camper oder Wanderer in ihrer Region auch nicht ohne leeren Akku gehen. Falls diese geschlossen ist, gibt es öfters öffentliche E-Bike-Aufladestationen. Diese eigenen sich ebenfalls super zum Aufladen.  Diese findet man ebenfalls vereinzelt vor Hotels und Campingplätzen.

 

Tipp: Denke an eine Mehrfachsteckdose, denn wenn du die Möglichkeit hast zu laden, dann soll es sich ja auch lohnen ;-)

 

 

Mit einem USB Adapter Strom aus dem Zigarettenanzünder im Auto. Das würden wir allerdings nur während der Fahrt empfehlen. Denn wäre ja doof, wenn das Handy voll, aber die Autobatterie leer ist :-D

Die grüne Alternative 

 

Das Optimum für einen autarken Camper sind natürlich Solarpanels. Somit hat man, was den Strom anbelangt, keine Probleme und muss die Natur nicht verlassen. Diese gibt es in klein, die man sich aufs oder während der Fahrt ins Auto legen kann, die dann durch die Sonnenstrahlen eine Powerbank laden. Die haben jedoch meist leider nicht so die unglaubliche Leistung, sodass sie ziemlich lange brauchen, um einen Ladevorgang abzuschließen. Man kann sich diese auch bei einer Wanderung an der Rucksack hängen und das Handy dabei aufladen oder vor dem Ausgehen retten.

 

Die größeren und somit am Auto bzw. Camper zu befestigenden Solarpanels haben natürlich deutlich bessere Leistungen und reichen durchaus für alle möglichen Ladevorgänge und angeschlossene Geräte aus. Dafür benötigt man jedoch noch eine zusätzliche Autobatterie, sowie einen Spannungsumwandler. Dies verursacht erstmal Anschaffungskosten von rund 1000 € und erfordert etwas mehr Platz, als wir ihn in freeda haben. Lohnt sich unserer Meinung jedoch auf jeden Fall. 

 

 

Powerbank

 

Was du auf jeden Fall immer dabei haben solltest und wahrscheinlich auch schon hast, ist eine oder mehrere Powerbanks. Denn wenn diese voll sind, hast du erstmal eine gewisse Zeit Ruhe und kannst dich mit den angenehmen Dinge einer Reise beschäftigen. 

 

 

Akkus schonen

 

Jetzt haben wir ja schon geklärt, wie du wieder Strom für deine elektrischen Geräte erhältst, jedoch ist es jetzt noch wichtig, dass diese auch möglichst lange damit aushalten. 

 

Dafür sollte die Displayhelligkeit am Handy so dunkel wie möglich eingestellt werden. Des weiteren bietet es sich an, das Handy im Flugzeugmodus einzustellen. Somit sucht dieses nicht permanent nach einer Netzverbindung und somit wird auch kein weiter Akku verbraucht. 

 

Alle Apps nach dem Gebraucht schließen, denn diese ziehen sonst im Hintergrund ebenfalls weitere Akkuleistung.

 

Für Wanderer und Geocacher macht es besonders Sinn „Offline-Karten“ von Google Maps oder in der Geocaching-App zu downloaden. So kann man ordentlich Energie sparen. 

 

Wir hoffen, dass wir dir nun damit ein paar Möglichkeiten zum Finden von Strom auf einer Reise gezeigt haben und du in Zukunft keine leeren Akkus mehr hast. Wir würden uns sehr freuen, wenn du uns deine Tipps zu diesem Thema teilst.

 

Und danach heißt es, ab nach draußen, denn dein Abenteuer wartet.

 

 

Nadine & Rikkert 

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Geofinder45 (Dienstag, 01 Oktober 2019 10:33)

    Hallo ihr beiden. Das mit den Powerbanks ist ja gut, ich habe mir zum Cachen und für andere Outdoor Aktivitäten ein mobiles Ladegerät für 18650er Accus besorgt. Das bei mir einige Geräte z. B. Taschenlampen damit laufen. Die E Raucher haben die auch in ihren Geräten. Die Accus sind klein und eigentlich beim Cachen immer dabei. Mein Gerät ist ein LiitoKala Lii-100, ich kann es gut Laden über USB und gleichzeitig zum Laden von Handy usw. verwenden.
    Gruß Geofinder45 (Dirk)