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7 Wege wie du zum Umweltschützer werden kannst

Heute behandeln wir eines unserer Herzensangelegenheiten, wie du vielleicht schon im Titel erkennen konntest. Denn unsere Ausflüge in die Natur haben uns sehr viel umweltbewusster werden lassen. Natürlich haben wir auch vor unsere Freeda- Zeit schon viel Zeit draußen verbracht, allerdings hat uns erst der regelmäßige und intensive Kontakt mit der Natur dazu gebracht, noch mehr nachzudenken und uns mehr für den Umweltschutz zu engagieren. So haben wir es geschafft unseren Konsum zu reduzieren und unseren Fokus im Alltag auf ökologische Alternativen zu legen, wodurch wir mehr und mehr unsere Müllproduktion reduzieren können.  

 

Wir wollen dich hiermit auf keinen Fall belehren, aber dir näher bringen, dass die Umwelt uns alle etwas angeht und dir zeigen, wie du ganz einfach und ohne riesige Veränderungen in deinem Leben zum Umweltschützer werden kannst.

Die folgenden Punkte haben wir in unserem Alltag bereits umgesetzt, um unseren Teil beizusteuern. Du wirst sehen, dass man nicht viel ändern muss, man damit aber großes bewirken kann.

 

Die Basics- Mülltrennung

Für viele selbstverständlich, für andere eine Qual: die Mülltrennung. Dabei ist diese so ungemein wichtig! Denn ohne die Trennung der verschiedenen Rohstoffe, werden diese nicht richtig weiterverarbeitet bzw. entsorgt. Wenn sich z.B. Plastik im Restmüll befindet, wird dieses nicht extra rausgefischt, sondern gemeinsam mit dem Rest vernichtet. Deshalb bitte, achte zumindest auf die Grundlagen, also die Trennung von Bio- und Restmüll, Plastik (Gelber Sack) und Papier!

 

Überdenke dein Einkauf- und Essverhalten

Beim Thema Essen und Einkaufen lässt sich wirklich einiges mit nur kleinem Aufwand ändern, wodurch du trotzdem viel Müll sparst.

Schreibe dir einen Einkaufszettel, um wirklich nur das zu kaufen, was du auch brauchst. So wirfst du weniger weg und sparst neben dem Müll auch noch Geld.

Außerdem kannst du darauf achten, Plastikverpackungen zu vermeiden. Wenn man die Augen danach offen hält, dann findet man viele Alternativen, die nicht zwangsweise mehr kosten. Du kannst z.B. beim Obst & Gemüsekauf auf den Plastik- Obstbeutel verzichten und alles lose in deinen Jutebeutel packen. So sparst du dir auch die Plastik- Einkaufstüten.

 

Die richtige Wahl von Lebensmitteln

Manche Lebensmittel sind einfach unnötig! Wusstet du z.B. dass man für die Herstellung eines Leibes Parmesan über 500 L Milch braucht? Mit dieser Menge Milch könnte man viele Menschen satt machen, so reicht sie lediglich für eine Hand voll Menschen.
Außerdem ist es hilfreich eher regionale Produkte zu wählen. Auch diese müssen nicht unbedingt teurer sein, haben aber einen viel kürzeren Weg von ihrem Ursprungsort bis zum Supermarkt und schaden somit weniger dem sogenannten Organic Footpring
als Produkte aus beispielsweise Afrika.

Mama’s Lieblinge
Die Tupperdosen! Natürlich muss es nicht die Markendose sein, aber auch hier sparst du ungemein Müll, wenn du dein Frühstücksbrot in einer Dose statt in Alufolie mit zur Arbeit nimmst. Klar, sind auch die msiten Aufbewahrungsdosen aus Plastik, jedoch halten sie für eine lange Zeit und sind immer wieder zu verwenden. Auch wenn du dir unterwegs etwas zu essen holen möchtest, kannst du es dir in dein eigenes Gefäß geben lassen und schon sparst du dir ein paar Cent und tust der Umwelt dabei auch noch etwas Gutes!

 

Reste vermeiden
Beim Campen haben wir beispielsweise am Ende unseres Trips oft noch einige Lebensmittel übrig. Diese nehmen wir meist wieder mit nach Hause. Allerdings liegt des Öfteren ein großer Zeitraum zwischen “Verlassen des Campingplatzes” und “Ankommen zu Hause”. In solchen Fällen verteilen wir dann unsere Reste an unsere Campingplatz- Nachbarn. Diese freuen sich über neue Lebensmittel und wir freuen uns, weil wir die Sachen nicht zu Hause wegschmeißen müssen, weil sie schlecht geworden sind.

 

Augen auf für Alternativen

Wir haben uns intensiv damit beschäftigt, welche Produkte wir im Alltag nutzen können, ohne irgendwie einsparen zu müssen und wie wir trotzdem umweltbewusst leben können. Einige Beispiele listen wir dir hier auf:

Viele Dinge, wie Shampoo, Seife, Spüli oder Waschmittel lassen sich super einfach mit natürlichen Zutaten selbst herstellen, wodurch man sich auch das lästige Nachkaufen spart. Außerdem werden es dir Haut und Haar ebenfalls danken, den an Naturprodukte kommt keine Drogerie an!  Probiere doch mal dein Putzmittel selbst herzustellen, ganz einfach aus nur 1 Esslöffel Essigessenz auf 300 ml Wasser. Das ist ein Wundermittel und kann als Allzweckreiniger, ganz ohne Chemie im Alltag verwendet werden. Wenn die Verschmutzung sehr hartnäckig ist, gibst du einfach noch ein wenig Salz oder Hausnatron auf die Stelle, um hast so deine eigene Scheuermilch!

Auch für Kosmetik und Pflegeprodukte gibt es solche Möglichkeiten und innovative Erfindungen, wie zum Beispiel einem wiederverwendbaren Abschminkschwamm statt Wattepads oder Menstruationstassen statt Tampons.

 

Wasser aus dem Wasserhahn
Vergiss die Kiste Wasser aus dem Supermarkt und nimm stattdessen einfach Leitungswasser. Natürlich hat nicht jede Stadt reines Wasser aus dem Hahn, aber dieses kann man filtern oder abkochen und hat somit genau so gutes Trinkwasser wie der Rewe um die Ecke. Wenn du es sprudelnd magst, schau dir doch mal den Soda Stream an. Auf Wanderungen kannst du dir einen Wasserfilter mitnehmen und aus allen fließenden Gewässern optimales Wasser finden. Dabei solltest du dich aber kompetent beraten lassen, da nicht jeder Filter für optimal reines Wasser garantiert.

 

Reparieren statt neu kaufen
Oft ist es einfacher, günstiger und umweltfreundlicher gewisse Gegenstände zu reparieren, statt sie wegzuschmeißen und sich etwas Neues zu kaufen. Denn oft sind es nur kleine Schritte, die man machen muss, um etwas wieder zum Laufen zu bringen. Wenn es aber absolut irreparabel ist, gibt es z.B. auf Pinterest super Inspirationen aus alten, gebrauchten Gegenständen Neue zu schaffen (Upcycling).
Solche Projekte sind nichts für dich? Dann hast du auch die Möglichkeit deine alten Sachen zu verschenken, zu spenden oder zu tauschen.

 

CITO Digger!
Die Geocacher unter euch können mit dieser Abkürzung sicher etwas anfangen. Ausgeschrieben bedeutet das “Cache in- Trash out” und mittlerweile haben wir uns diese Worte zum Motto genommen. Jedes Mal, wenn wir also draußen unterwegs sind, egal ob in der Stadt oder im Wald, wir haben immer unseren Beutel dabei, in den wir den herumliegenden Müll sammeln und bei nächster Gelegenheit artgerecht entsorgen.

 

Nie wieder Küchenrolle!
Benutze doch stattdessen ein Mikrofasertuch für deinen Wohnungsputz oder zum Trocknen des Geschirrs. Diese können gewaschen und mehrfach verwendet werden und haben eine schnelle und hohe Aufnahmefähigkeit von Flüssigkeiten.

 

Trag doch lieber Vintage!
Heutzutage gibt es so viele Secondhand- Geschäfte, die hochwertige Klamotten in ihrem Sortiment haben. Es kommt doch sowieso jeder Trend wieder zurück. Das ist wie mit Autos: Es gibt doch schon genug davon, sodass sie für die Menschheit ausreichen. Warum also immer wieder neue Autos oder Klamotten kaufen und nicht einfach nachhaltig handeln? Die Originale haben doch außerdem noch viel mehr Style.

Akkus statt Batterie
Heutzutage laufen die meisten Geräte glücklicherweise  bereits über Akkus. Wenn du aber noch andere Geräte hast, die nur mit Batterien laufen, schaue dich doch mal nach Alternativen um. Akkubetriebene Produkte sind besser für die Umwelt und für dein Portemonnaie, da du keine neuen Batterien mehr kaufen musst, wenn die alten leer sind.

 

Vielleicht klingen die ganzen Punkte für dich immer noch ziemlich aufwendig. Wenn du es aber einmal versuchst, wirst du sehen, dass es schnell zur Gewohnheit wird. Wir konnten mit den oben aufgeführten Punkten unsere eigene Müllproduktion bereits drastisch reduzieren und leben sehr gut damit.

Wir hoffen dir mit diesem Bericht zeigen zu können, wie einfach es ist ein Umweltschützer zu werden und wie wichtig das Handeln jedes Einzelnen ist. Denn denk immer daran, dass du nicht der einzige Mensch bist, der bisher nicht nachhaltig lebt und was sich verändern kann, wenn alle mitziehen.

 

Hast du auch ein paar Tipps für Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Alltag, die du mit uns und der Welt teilen möchtest? Dann lass es uns gerne wissen.

 

Unser Doku- Tipp: zum Thema „Auswirkungen des Klimawandels“: vhttps://www.youtube.com/watch?v=gR4F7V419yo

 

Nachhaltige Grüße und bis bald,

 

Nadine & Rikkert

 

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