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Unsere Tipps zur Stellplatzsuche

Hey lieber Reisefreund heute möchten wir dir zeigen, wie wir unsere Stellplätze finden und was wir dabei beachten. Dabei müssen wir dich natürlich darauf hinweisen, dass das Wildcampen in Deutschland verboten ist. Aber da wir ja nur unsere Fahrtüchtigkeit wieder herstellen müssen, ist alles im grauen Bereich ;D 

 

 

Stellplätze finden: 

 

Auf unseren Reisen suchen wir immer nach ungestörten Plätzchen in der Natur mit schöner Aussicht. Gerne an einem See, auf einem Berg/Hügel oder auch mal in der Stadt. 

 

Wir nutzen die Google Maps „Satelliten“ Funktion um uns ein genaueres Bild über die Natur, Straßen und die Bevölkerungsdichte zu machen und suchen dabei nach Lichtungen am Waldrand, verlassenen Straßen oder Parkmöglichkeiten. 

 

Falls wir Sehenswürdigkeiten besuchen möchten oder Wanderungen geplant sind nutzen wir auch gerne die Parkplätze dieser Orte. Manchmal findet man sogar eine Toilette und/oder Wasserzugang. 

 

Im Dunkeln macht es keinen Spaß einen geeigneten Schlafplatz zu suchen, daher würden wir dir raten, lieber ein wenig früher damit zu beginnen und so auch nicht das erst Beste nehmen zu müssen. Wir sind da auch ein wenig wählerisch und suchen daher meistens schon im Nachmittag unseren Platz für die Nacht. 

Manchmal ist ein Platz am Tag jedoch super überlaufen, aber in den Abendstunden und der Nacht total verlassen. Das hat uns dazu gebracht, erst in den Abendstunden zum eigentlichen Platz fahren. So lenken wir am Tag keine Aufmerksamkeit auf unseren Schlafplatz.

 

Wir nutzen auf unseren Reisen oder zur Planung die Website http://www.sightsmap.com Diese zeigt auf einer Weltkarte Fotospots an, bzw. wie häufig an einem Ort Bilder geschossen & veröffentlicht wurden. So können wir auch abseits von Touristenpfärten gute und coole Spots finden sowie in deren Nähe unseren Platz für die Nacht suchen.

 

Vor kurzem haben wir die App Park4Night entdeckt und sind hin & weg! In der App kann man auf einer Karte nach freien Stellplätzen und Campingplätzen suchen, ABER auch selber welche einstellen. Seit dem wir diese coole App entdeckt haben, können wir auf diese bei der Suche zurückgreifen oder wir tragen unsere gefundenen Stellplätze ein und du kannst direkt darauf zugreifen. 

 

 

Was machen wir, wenn wir einen Stellplatz gefunden haben: 

 

  •  Wir achten darauf quasi unsichtbar zu sein, also unser Auto so hinter Büschen oder Bäumen zu parken, dass wir nicht von vorbeilaufenden Menschen oder Autos entdeckt werden. Dabei stellen wir uns jedoch auch nicht in den tiefsten Wald, sondern schon in Straßennähe, falls mal etwas sein sollte. Abgesehen davon finden wir einen dichten Wald auch eher gruselig als einen romantischen Platz für die Nacht. Aber das ist ja Ansichtssache.  

 

  • Bevor wir parken, suchen wir den Boden auf Ameisenhügel oder Gefahrenquellen, wie Glas oder matschigen Boden ab.Ebenfalls schauen wir uns die Umgebung an und wenn vorhanden auch die Mülleimer. Wenn es dort wie auf der Reeperbahn aussieht, machen wir uns auf die Suche nach einem neuen Platz. Denn auf nächtlichen Besuch haben wir nicht so Bock :-D  

 

  • Um bei Regen oder Sturm nicht von einem herunterfallenden Ast erschlagen zu werden, stellen wir uns nie direkt unter einen Baum mit morschen Ästen. Ebenfalls achten wir bei diesem Szenario auch darauf, dass unser Rückweg nicht von umgefallenen Bäumen blockiert werden könnte.

 

  • Falls du an einem schönen Ort ankommst und du auf andere Camper stößt, halte den größten Abstand den du nehmen kannst, denn sie sind ja aus dem gleichen Grund wie du dort: Ruhe. Natürlich spricht nichts dagegen, mal Hallo sagen zu gehen (das würde ich sogar empfehlen) aber man muss sich ja dennoch nicht auf der Pelle hängen.  
  • Sackgassen eigenen sich super als ruhigen Übernachtungsplatz, denn sie sind meistens sehr wenig befahren, wohin sollen die Autos denn auch? :D Aber beachte: Stelle dich so, dass du in einem Notfall direkt losfahren kannst und nicht erst noch kompliziert drehen musst.

 

  • Wenn du ein Lagerfeuer machen möchtest, mache es unter der Erde. Also buddle ein tiefes Loch, in dem du das Feuer errichtest. Diese Methode bringt zwei Vorteile mit: Die Flammen werden nicht oder kaum gesehen und du kannst einfach Erde drauf kippen um das Feuer zu löschen. 

 

  • Campe auf garkeine Fall mit deinem Auto in einem Naturschutzgebiet, denn dann ist es schon fast garantiert, dass du Besuch von einem Ranger oder der Polizei bekommst. Vermeide es auch dich in ein Wohngebiet oder direkt vor ein Haus zu stellen, denn du möchtest ja nicht die Anwohner verschrecken und im schlimmsten Fall die Polizei anlocken.

 

  • Hinterlasse deinen Platz auch wieder so, wie du ihn aufgefunden hast. Eigentlich selbstverständlich, aber dennoch stoßen wir immer wieder Plätze an den Müll bzw. Plastik hinterlassen wurde und das kotzt uns richtig an! 

 

  

Öfters campen wir auch in der Stadt, da wir auch sehr gerne Städtetrips machen, um nach StreetArt, tollen Aussichten oder kleinen Läden zu schauen. Dabei nutzen wir Freeda nur als Schlafplatz, da wir keine Aufmerksamkeit auf unseren Platz für die Nacht lenken wollen. Wie wir da bei der Stellplatz-Suche vorgehen, erzählen wir euch ein anderes Mal :-) 

 

 

FAZIT: Das Reisen mit Freeda bzw. das Wildcampen hat sich für uns als leidenschaftliche Fotografen zu einer optimalen Reisemöglichkeit entwickelt. Denn nun können wir in den meisten Fällen an den abgelegenen und einzigartigen Spots nicht nur fotografieren sondern auch übernachten. Das ist super praktisch, denn nun verpassen wir nicht mehr die schönen Fotografie-Zeiten, also die Zeit vor dem Sonnenaufgang und nach dem Sonneruntergang. 

 

Und was super cool ist, wir haben nun ein neues Motiv in den wunderschönen Landschaften : Freeda <3 

 

Bis zum nächsten Mal! 

 

Nadine & Rikkert

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